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Anbrüter

8. Mai 2012

Ist die Zeit zwischen Umlarven und Zugabe des Zuchtrahmen ins Pflegevolk zu lange (z.B. Beim Transport von einen Züchter zum Pflegevolk), wird dieser für einen Tag * in einen sogenannten Anbrüter (oder auch Starter) gegeben. Dieser besteht aus ein oder zwei Futterwaben, einer Wasserwabe (da kein Ausflug möglich) und Jungbienen aus einem Pflegevolk, die 2 Stunden in Kellerhaft waren und sich weisellos wissen.

*) Die Bienen aus dem Anbrüter werden dann mit dem Zuchtrahmen dem Pflegevolk zugegeben.

So kommt man schnell zu einem Anbrüter:

Man nehme ein starkes Volk mit gut besetztem Honigraum, den man auf dem bisherigen Standort auf dem Absperrgitter (damit keine Königin zufliegen kann) stehen lässt, während die Bruträume mit Bienen (, Drohnen) und Königin einige Meter weiter weg auf einen neuen Boden gestellt werden. Von Waben mit jüngster Brut werden noch die Ammenbienen dem Honigraum zugegeben (am besten mit zusätzlich aufgelegtem Absperrgitter, damit die Königin nicht versehentlich mit hineinkommt). Die Flugbienen gesellen sich auch noch dazu, da alter Standort.

Nach 24 Stunden können die im Starter angepflegten Weiselbecher vom Zuchtrahmen abgenommen und in Honigräume weiselrichtiger Völker eingesetzt werden (der Starter kann bei Bedarf mit einem weiteren Zuchtrahmen bestückt werden).
Am 6. Tag müssen die Weiselzellen verschult werden.
Die verstellten Bruträume kommen wieder unter den Honigraum.

Copyright © 2012 Helmut Haßfurther
All Rights Reserved.

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