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Räuberei

27. April 2012

Bei einer Räuberei dringen fremden Bienen in das Volk ein und bedienen sich an deren Futtervorräten.

Dem Beobachter fällt die Räuberei durch den großen Bienenflug und vorgelagerten Bienen auf der Beute des Opfervolkes auf. Beim Abheben des Deckels fliegen die Räuber nach oben ab, was Bienen sonst nicht machen, vor allem wenn sie auf Wabenstetigkeit gezüchtet wurden.

Räuber fallen durch einen schwarzen Hinterleib auf, der durch Beknabbern durch Wächterbienen entsteht,

wodurch sie die Behaarung zwischen den Hinterleibssegmenten verlieren.

Diese Biene hat schon geräubert und wurde erwischt

Es gibt auch eine sogenannte stille Räuberei, die dann unbemerkt bleibt, weil sie nicht so auffällig ist.

Wenn die Bienen sozusagen nicht Blut sondern „Honig geleckt“ haben, kommt es zu einer für den Imker oft schwer in den Griff zu bekommenden Räuberei auf dem ganzen Bienenstand, indem auch andere (schwächere) Völker ausgeraubt werden.

Ursache ist oft ein Fehler des Imkers wie:

nicht richtig aufgesetzte Zargen, so dass ein zusätzlicher Zugang zur Beute entsteht, der dann evtl. nicht bewacht werden kann;

verkleckertes Futter an der Beute beim Einfüttern.

Vorsichtsmaßnahmen des Imkers gegen Räuberei sind – neben Vermeidung oben genannter Fehler – das Einengen des Fluglochs bei schwachen Völkern / Ablegern.

Bei Völkern, die beraubt werden, besteht ein erhöhtes Risiko gestochen zu werden.

Copyright © 2012 Helmut Haßfurther
All Rights Reserved.

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