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Bogenschnitt

26. April 2012

Bogenschnitt ist ein früher oft angewendetes Verfahren in der Königinnenvermehrung, bei dem das Umlarven umgangen wurde, indem mit einem Messer durch eine Wabe mit jüngster Brut geschnitten wurde. Der Name rührt von dem nach unten durchhängenden Bogen, der dabei von der Wabe stehen blieb.

Aus den am Bogenrand stehen gebliebenen Zellen mit jüngsten Larven zogen die Bienen Weiselzellen. Damit beim späteren Verschulen der von den Bienen aus den jüngsten Larven nachgezogenen Königinnen ein ausreichender Abstand zwischen den Weiselzellen bestand, wurden dazwischenliegende Larven nach dem Bogenschnitt entfernt.

Das Rähmchen mit dem Bogenschnitt muss in ein entweiseltes oder weiselloses Volk in Pflege (z.B. Sammelbrutableger oder einen Fegling) geben werden.

Copyright © 2012 Helmut Haßfurther
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