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Drohnenbrutschnitt

25. April 2012

Varroen vermehren sich in der Brut, indem mind. ein geschlechtsreifes Weibchen sich dort vor der Verdeckelung „einschleicht“ und nach der Verdeckelung zuerst ein Männchen, dann mehrere Weibchen nachzieht. Das Männchen paart sich dann mit den Weibchen, die dann wieder andere Brutzellen befallen, nachdem sie zwischenzeitlich an den erwachsenen Bienen Blut gesaugt haben.

Der Varroabefall in Drohnenbrut ist mehr als 8-mal so hoch wie in Arbeiterinnnenbrut, daher eignet sich Drohnenbrut als Varroafalle. Der Imker setzt dieses Wissen ein, indem er im Frühjahr und auch später die (Drohnen-)Brutaktivität seines Bienenvolkes nutzt, durch das herausnehmen der gedeckelten Drohnenbrut die im Volk verbleibenden Varroen zu minimiert;

bei der Drohnenbrutentnahme wird der komplette Baurahmen entnommen und eingeschmolzen,

beim Drohnenbrutschnitt wird ein Teil (knapp handflächengroß) der Drohnenbrut ausgeschnitten und eingeschmolzen.

Durch Drohnenbrutschnitt wird der Befallsdruck durch Varroen im Bienenvolk deutlich gemindert, so dass die Völker bis zur Behandlung nach dem letzten Abschleudern vitaler bleiben. Der Drohnenbrutschnitt hat keinen negativen Einfluss auf die Volksentwicklung und die Bruttätigkeit.

Copyright © 2012 Helmut Haßfurther
All Rights Reserved.

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