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Checkliste Frühjahrskontrolle

14. März 2012

Frühjahrskontrolle am Bienenstand

Voraussetzung:
Sonnenschein bei Temperatur über 8°C im Schatten, damit aufgeflogene Bienen zurückfliegen können und nicht verklammen.

Was wird überprüft:

Kontrolle

Maßnahmen

Bienen

Sind die Bienen noch da bzw. am Leben? Die Bienentraube kann man in der oberen oder unteren Zarge erkennen, evtl. sitzt sie etwas verborgen. Lebende Bienen verraten sich durch ihr Summen – notfalls muss die obere Zarge abgehoben werden.

Anzahl > 4000 d.h. 4 besetzte Wabengassen.

Auflösen oder wenn Königin und gesunde Bienen vorhanden sowie Brutzellen mit Absperrgitter über starkes Volk setzen. Bei Verdacht auf Krankheiten erfahreneren Kollegen oder Seuchenwart hinzuziehen. *

Brut

Sollte nach eingesetzter Wärmeperiode mit einigen Tagen > 15° vorhanden sein, sonst nach Königin suchen. Sobald man Brut entdeckt, sollte die Wintertraube nicht weiter gestört werden.

Drohnenbrütigkeit? Frische Weiselnäpfchen und Buckelbrut sind ein Hinweise für Weiselprobleme.

Geschlossenes Brutnest?

Frischer Honig und Pollen am Brutnestrand?

Brutlose, sehr unruhige Völker bei nächster Gelegenheit im April kontrollieren, um Gewißheit über die Weiselrichtigkeit zu erhalten.

Bei stark löchrigen Brutnestern Königin austauschen.

Drohnenbrütiges Volk in die Wiese abkehren.

Bei Verdacht auf Krankheiten erfahreneren Kollegen oder Seuchenwart hinzuziehen. *

Königin

Wenn genügend Bienen und ordentlich Arbeiterinnenbrut mit jüngster Brut, ist die Königin vorhanden und aktiv, sonst nach ihr suchen.

Keine Königin vorhanden, s. Drohnenbrütiges Volk unter Brut

Gesund erscheinende, weisellose Völker kann man unter Verwendung von Zeitungspapier vereinigen.

Futterver-sorgung

Viel Brut – viel Futterbedarf!

Die Anzahl voller Futterwaben
muss der Volksgröße entsprechen, rund 6 volle Waben reichen in der Regel aus.

Wasser sollte auch in Standnähe sein.

Notfütterung bei zu wenig Futter (Brut-Futterverhältnis), wenn absehbare Witterung und Tracht dies erfordern.

Gibt es Kotspuren auf dem Boden und den (besetzten) Rähmchenoberträgern?

Leer gewordene Beuten müssen unbedingt bienendicht verschlossen werden, damit keine Räuberei entsteht. Es besteht eine gestzliche Verpflichtung dazu!

*) hier sind nicht Totalausfälle von Völkern und Ausfälle von über 30% des Völkerbestandes am Standort gemeint. Es besteht nach dem Tierseuchengesetz Anzeigepflicht für die „Amerikanische Faulbrut“ u. seit Aug. 2003 auch für den „Kleinen Beutenkäfer“ u. die „Tropilaelaps-Milbe“. Hier sollte schnell gehandelt werden, denn wer die rechtzeitige Anzeige einer Seuche oder des Verdachts unterlässt, verliert den Entschädigungsanspruch und gefährdet andere Bienenvölker der Umgebung.

externer Link Uni Hohenheim Informationen zu Bienenkrankheiten
externer Link LWG Bienenkrankheiten bestimmen

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From → März

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