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Wasserholerin

1. März 2012

Wasser holen ist eine der Sammeltätigkeiten (Kittharz, Nektar, Pollen und Wasser) der Sammlerinnnen.
Wasser wird zur Brutaufzucht und zum Kühlen (Verdunstungskälte) benötigt.
Die Luftfeuchte in der Bienenbeute wird durch viele Faktoren beeinflusst wie Größe der Brutfläche, rel. Luftfeuchte der Außenluft, sowie weiteren Faktoren im Wasserhaushalt: Pollen enthält auch viel Wasser. Der Nektar wird bei der Honigreife eingedickt (Wasser entzogen). Durch das zusätzliche Eintragen von Wasser und ausstreichen von einem dünnen Wasserfilm auf den Zelldeckeln sowie Verdunstung auf der Bienenzunge regulieren die Bienen die Luftfeuchte im Stock auf 30-50%, bei Brutwaben etwas höher, damit die im Futtersaft schwimmenden Larven nicht austrocknen.

Im Vorfrühling benotigt das Bienenvolk besonders viel Wasser, da die Brutpflege in Gang kommt und die relative Luftfeuchte der Außenluft zu dieser Jahreszeit an sich schon gering ist und durch die Erwärmung in der Bienenbeute noch trockener wird. Für die Brut (Futtersaft) wird ebenfalls Wasser benötigt. Da die Bienen bei den niederen Temperaturen noch nicht so weit fliegen, ist eine Bienentränke am Bienenstand empfehlenswert.

Copyright © 2012 Helmut Haßfurther
All Rights Reserved.

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